Das Fastnachtsmuseum liegt in Kenzingen und ist ein altes, großes Fachwerkhaus mit vier Etagen, in denen viele Figuren stehen, die alle eine eigene Geschichte erzählen. Ist es nur ein Museum oder eine große Stadt? Dort kann man so viel finden!!!
Am „Schmutzigen“ Donnerstag, dem 16. Februar, sind wir, die B1a, als Gruppe mit dem Zug dorthin gefahren.
Als wir angekommen sind, hat uns eine freundliche Frau das Museum gezeigt. Es gab viele Figuren mit verschiedenen Kostümen und Masken, die zu vielen Kulturen und Regionen gehören. Sie stellen z.B. Berufe und Pflanzen dar, die typisch für die Region um Freiburg sind. Die Bedeutung war für uns sehr interessant, weil die Leute die Fastnacht feiern, um dem Winter „Tschüss“ zu sagen. Auch die Rituale, von denen die Frau uns erzählt hat, sind ganz lustig und auch wie die Leute diese Zeit so sehr genießen, hat uns überrascht.
Etwas Besonderes war eine Geschichte über die deutsche Kriegszeit, als die Männer sich wie alte Damen verkleideten, um nicht zum Krieg gehen zu müssen. Auch die Frauen haben sich als alte Frauen verkleidet, um sicher zu leben.
Die Narren bei den Umzügen benutzen auch viele laute Instrumente, damit der Winter schneller weggeht.
Am Ende der Tour hat die Museumsführerin uns einige Zaubereien – genau wie eine Hexe – vorgeführt und wir durften mehrere Masken aus Holz und aus Pappmaché probieren. Dabei hatten wir viel Spaß.
Nachdem wir wieder in Freiburg angekommen waren, sind wir in eine Kneipe gegangen. Da haben wir etwas getrunken, Karten gespielt und uns fast drei Stunden unterhalten. Darüber haben wir uns sehr gefreut, weil wir nicht nur etwas gelernt haben, sondern auch alle zusammen einen schönen Tag genießen konnten.
So etwas können Sie auch probieren. Narri!!!
Alicia, Nazanin und Nadia