Kalligraphie

Kalligraphie im Sprachenkolleg

 Unsere Lehrerin, Susan, veranstaltet regelmäßig Kalligraphiestunden. Im diesem Kurs trafen wir uns am Dienstag, dem 05.06.2012 im Kalligraphieraum des Sprachenkollegs und staunten über die Schreibkunst, für die uns Wei Chen aus China & Hamid Sadeghian aus dem Iran Beispiele zeigten.

Zuerst hat uns Hamid gezeigt, wie man die Bambusfeder präpariert und die Spitze schneidet. Dafür gibt es ein spezielles Brettchen und ein Taschenmesser. Dann braucht man noch Seidenfäden, die in ein Gefäß kommen, und über die man die Tinte gießt.

 

Hamid hat uns erklärt, dass zur persischen Kalligraphie ein typisches Geräusch dazu gehört, das durch den Kontakt der Rohrfeder mit dem Papier entsteht und eine beruhigende Wirkung auf den Schreibenden haben soll. Er gab uns auch einige Informationen zur der persischen Sprache und den Schriftzeichen und zu der geschichtlichen Entwicklung der Schrift.

Dann zeigte uns Wei, wie die chinesische Kalligraphie aussieht. Dafür braucht man einen Pinsel, Tusche und einen speziellen Stein, auf dem man die trockene Tinte auflöst. Ach ja, man braucht dafür auch ein spezielles dünnes Papier.

Wei schrieb unsere Namen auf kunstvolle Weise.

Auch eine Philosophiestudentin aus Korea, Jung-Eun Yong, hat uns als Vergleich zu der chinesischen noch Beispiele für die koreanische Kalligraphie gezeigt. Sie sagte, dass man das bei ihnen in der Schule lernt.

 Wir hatten alle sehr viel Spaß und es kamen immer mehr Studenten dazu, die auch gern etwas ausprobieren wollten. Am Ende entstanden viele verschiedene Schriften aus unterschiedlichen Ländern, wie aus Griechenland, Russland, Georgien, Ägypten, Tunesien, Korea, China und Iran.

Audrey Kamto, aus Kamerun

B2, Frühjahrskurs 2012